Im Jahr 2014-15 kam es erstmals dazu, dass die gewährte Förderung als auch die Mittel anderen Einsatzstellen nicht mehr ausreichen, um die Kosten für Unterkunft und Verpflegung in allen Einsatzstellen zu decken.

Gerade in finanziell schwachen Gegenden des globalen Südens ist es den Einsatzstellen nicht möglich, die Kosten für die Unterkunft und Verpflegung der Freiwilligen selbst zu tragen. I. d. R. müssen diese Freiwilligen die Kosten selbst übernehmen. Uns als Träger und Entsendeorganisation ist jedoch der soziale Charakter des Dienstes, ein gemeinschaftliches Engagement sowie ein verantwortungsvolle Umgang untereinander wichtig. Um die finanzielle Belastung nicht auf einige wenige Freiwillige zu belassen (genau auf diese Freiwilligen, die sowieso in einfachen und ggf. schwierigeren Verhältnissen ein Jahr leben müssen), haben wir uns entschieden die fehlenden Mittel als kleine "Sozialbeiträge" von allen Freiwilligen im gleichen Umfang zu erbitten.

Wir sind uns allerdings auch im Klaren, dass dieser Solidaritätsbeitrag eine zusätzliche finanzielle Belastung für die Freiwilligen und deren Familien ist, egal wie klein er erscheinen mag.

Aus diesem Grund haben wir uns als Vorstand entschieden, einen Teil der Geldspende sowie weitere Eigenmittel zu nutzen, um die Freiwilligen auch finanziell weiter unterstützen zu können. Für diese Unterstützung kann man sich in Form eines Stipendiums bewerben.

CEMA Stipendium

Die CEMA ist ein mittelständiges IT-Systemhaus und betreut Firmen in ganz Deutschland. 1990 als Netzwerkpioniere gestartet, hat sich die CEMA heute auf innovative und wirtschaftliche IT-Infrastrukturen spezialisiert. Virtuelle IT, Cloud und IT-Security gehören zu unseren Kernkompetenzen. Aus 10 Standorten heraus unterstützt ihre Kunden in den Bereichen Strategie, Management und IT-Projektleitung, liefert IT-Lösungen und sichert den Betrieb der IT-Infrastruktur.

Der Vorstandsvorsitzende Thomas Steckenborn engagiert sich aber auch in vielen Bereichen außerhalb der IT-Landschaft und hat sich deshalb bereiterklärt, die Arbeit unseres Vereins mit einer Geldspende zu unterstützen.

Das CEMA Stipendium soll Freiwilligen mit einer starken Affinität zum IT Bereich, helfen, die Kosten für den Freiwilligendienst zu decken. Von den Bewerbern für dieses Stipendium wird erwartet, dass sie ein Projekt im IT Bereich ausarbeiten, initiieren und durchführen, es steht aber auch für Projekte aus anderen Bereichen zur Verfügung.

Lischka Stipendium

Frau und Herr Lischka (Ingenieurbüro Lischka) haben sich bereits mehrfach bereiterklärt, den Einsatz von Freiwilligen nicht nur in Form von Beratungsleistungen zu unterstützen, sondern auch mit Geldspenden.

Dabei legt die Familie Lischka großen Wert auf die Unterstützung von Bedürftigen, aber auch um eine fachliche Qualifikation der teilnehmenden Freiwilligen. Es ist ihnen wichtig, dass die Freiwilligen die Organisationen im Ausland bei ihrer Arbeit auch unterstützen können und nicht zu einer "Belastung" zu Gunsten des "Erlebnisses Auslandseinsatz" für die Freiwilligen selbst werden.

Grundlagen / Voraussetzungen

Voraussetzung für die Bewilligung eines Stipendiums ist die eigenständige Planung und Durchführung eines gemeinnützigen Projektes bis zum Abschluss des Freiwilligendienstes. Über die Vergaben entscheidet der Vorstand.

Das Stipendium soll Teilnehmenden die Möglichkeit geben, sich zusätzlich weiter zu qualifizieren und in Form einer zusätzlichen gemeinnützigen Tätigkeit (Projekt) sowohl der Einsatzstelle als auch anderen Freiwilligen einen Mehrwert bringen. Das Projekt muss einen pädagogischen Zweck verfolgen und grundsätzlich dem Zwecke der Völkerverständigung dienen.

Das Stipendium soll vorrangig Teilnehmern angeboten werden, die nur mit hohen Anstrengungen in der Lage sind, die eigenenen Kosten des Freiwilligendienstes zu tragen.

Ablauf

1 | Projektantrag für eine Stipendium stellen

2 | Die aktiven Mitglieder und der Vorstand bewilligen das Projekt (und Stipendium)

3 | Projekt durchführen und abschließen

4 | Projekt der Mitgliederversammlung präsentieren

ausgewählte Projekte von Teilnehmenden

Wir danken unseren Spendern recht herzlich für die zur Verfügung gestellten Mittel, ohne die sowohl der Freiwilligendienst der Teilnehmenden als auch diese großartigen Projekte nicht möglich gewesen wären.

Linguistic Journey Through English and a New Kind of Learning | Bilal Bassal

Bilal Bassal hat eine Methode zum Erlernen von englischen Vokabeln auf Basis eines Gedächtnistrainings ausgearbeitet, dokumentiert und einen Trainingsplan entworfen . Zudem leitet er aktuell einen Onlinekurs mit einigen Teilnehmern des Jahrganges 2017-18 um Vokabeln zu lernen. Das Gesamtwerk hat einen Umfang von 360 Seiten und beschreibt detailliert die Übungen und Methoden des Trainings für die Englische Sprache.

Projektvorstellung (von Bilal Bassal).pdf

Volunteer Handbook for the Philippines | Hannah Heister & Marlene Buch

Die beiden Freiwilligen haben ein umfangreiches Handbuch für Freiwillige auf den Philippinen verfasst und auf knapp 80 Seiten alle Themen des alltäglichen Lebens sowie der Arbeit auf den Philippinen behandelt. Es wurden sowohl spezifische Regeln und verhaltensweisen aufgenommen, als auch allgemeine Information zu Freizeit, Leben und der Stadt und Auf dem Land, Essen und Trinken, Einkaufen, Bank und Geld, Krankenversorgung und Reisen und Transportwesen aufgenommen.

Das Handbuch ist fester Bestandteil der Vorbereitung der Freiwilligen.

Video: Introduction for Volunteers at Bahay Tuluyan, Philippines | Videoprojekt von Selma Erdogan feat. Marie Lencer

Videoprojekt: "Phasen des Kulturschocks" | Kulturschock in 6 Teilen - Ein Videoprojekt von Annemarie Ellmers

Handbuch für Studierende im Freiwilligendienst in den USA | Christina Carstens

Das Handbuch ist zu finden unter Erfahrungsberichte | Handbuch USA

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