Die Amerikaner

Wir schreiben das Jahr 2018 AD. Ganz Deutschland sitzt im Dirndl oder Lederhosen zu Hause vor dem Fernseher, trinkt Bier und isst Sauerkraut. Ganz Deutschland?

Nein! Ein paar Wagemutige haben sich aufgemacht die Ferne zu erkunden. Insgesamt 14 Volunteers trieb es in ihrem Drang, die Welt zu erkunden ueber den grossen See in das neuentdeckte Land, genannt “Die Vereinigten Staaten von Amerika”. Drei diese Weltenbummler verschlug es in ein kleines verschlafenes Nest names “New Waverly, TX”, besser gesagt in den nahe gelegenen “Sam Houston National Forest”. Diese Drei, Lukas “The Beautylix” Lath, Hendrik “The Brainix” Pfeifer und Fabian “The Bransix” Genter nahmen es sich zur Aufgabe, ihr Jahr im Gulf Coast Trades Center zu verbringen. Mitten im Wald, abseit der Zivilisation, entstehen so mache dummen Ideen, diverse Reisen ins Unbekannte werden geplant, so mache Feier zu mehr oder weniger wichtigen Anlässen wurde zelebriert und so manch äusserst sinnvolle Anschaffungen wurden getätigt. So können sie z.B. eine Popcornmaschine ihr eigenen nennen, einer Nerf-Gun-Schlacht steht nach einem Einkaufswahn auch nichts mehr im Wege und eine Drohne zur Luftüberwachung erleichtert sehr die Herrschaft über ihr Revier im Walde. Die Verzweiflung wurde groß, als man merkte, dass dort im Wald kein Empfang des Weltweitenbrieftaubennetzes vorhanden ist (WWB) und man deshalb sehr auf das lokale Netz vertrauen muss.

Freiwillige bei der Arbeit in den USA

Fabio beim Aufräumen

SDI Freiwillige in der Freizeit am Meer

Gemeinsam erkunden sie das Land. Es wurden die tapferen Barbaren des Stammes in Chicago besucht. In einer ausführlichen Tour, durch den ansässigen Stamm, wurde das neu erworbene Revier präsentiert. Hitzige Diskussion über das Jahr wurden geführt, die Nächte durch philosophiert, die neuen Aufgaben gezeigt, Lieblingsbands ausgetauscht und die lokale Spezialitäten genossen.

Während sie ihr normalerweis warmes Revier in einem Schneechaos verließen, erwartete sie ein schneeloses Chicago im hohen Norden. Die spinnen, die Wettergötter!

Um die Zeit der Wintersonnenwende begaben sie sich in Begleitung der Amazonen des südwestlichen Stammes hinab bis nahezu an die mexikanische Grenze auf die Insel South Padre. Wie es sich ergab, wurde in der See gebadet, in den örtlichen heißen Quellen entspannt und bei hohem Wellengang die Flora und Fauna bewundert und den Tränken der örtlichen Druiden gefrönt. Die langen dunklen Nächte wurden durch die Laute der Glimpfel und Gesang vertrieben. Die Fortsetzung dieses Erkundungszugs wurde über die Jahreswende in Richtung Osten durchgeführt. Es wurden die wagemutigen Häuptlinge Fabianus und Sinanus in ihrem Reich, New Orleans genannt, besucht. Auf die Frage hin, warum die Stadt so heiße, musste Fabianus nicht lange überlegen. Er benannte sie nach einer Sadt in seiner Wahlheimat Frankreich, genauer gesagt nach Orleans. Die zwei Häuptlinge zeigten uns neben ihrer Lieblingsbeschäftigung, dem Nageln, auch ihre Stadt. So wurde den Lastern in der Bourbonstreet gefrönt, Kuriositäten auf dem Frenchmarket bestaunt, bewegte Bilder im örtlichen Lichtspielforum betrachtet und die Antiquitätenladen durchstöbert. Eine der Höhepunkte dieses Feldzuges war natürlich das Livespektakulum der Bardentruppe “Imagine Dragons” in den Stunden vor Jahreswechsel und der anschließenden Feier in diversen Tavernen.

Bild vom Lake Conroe in der Nähe der SDI Freiwilligen in den USA

Es stehen natürlich weitere Reisen in den nächsten Wochen und Monaten an. So ist etwa eine Besichtigung des Staates Florida angesetzt, wie auch der Westküste. Auch ist zu einem nahen Zeitpunkt ein Häuptlingen Rat in New Orleans angesetzt, bei dem sich der Oberhäuptling und seine Berater mit den Barbaren treffen wird.

Neben diesen Feldzügen wurden und werden natürlich die örtlichen Sehenswürdigkeiten besichtigt. Neben zwei Kurzvisiten in das nahegelegene Houston und einem Besuch im Dorf der Amazonen und dem Barbar zu BGC, wird auch die nahe gelegene Taverne des öfteren besucht.

Neben diesen Reisen und Feldzügen kommen die Aufgaben im heimatlichen Dorfe nicht zu kurz. Doch dies ist Teil einer anderen Geschichte.

Die spinnen die Amerikaner!

Fabian Manu (traveltheworld.sdi-volunteers.net)

Brücke bei Nacht; Photo von den SDI Freiwilligen in den USA

Photos by Hendrik Pfeifer