Randnotiz: Remember 8-29-2005
Auch 5 Jahre nach dem Sturm Kathrina ist der Wiederaufbau noch nicht beendet. Die Ärmsten in New Orleans brauchen auch heute noch Hilfe!
In den Tagen nach Kathrina, "the storm", starben über 1.500 Menschen in New Orleans weil die Rettungsmaßnahmen nur sehr sehr schleppend anliefen. Mehr als 10.000 Menschen waren ohne frisches Wasser und Nahrung mehrere Tage im Superdome eingesperrt.
Heute sind nur ca. 50% der Bewohner zurück gekommen und auch heute fehlt es an Wohnraum, so daß die Preise für Wohnungen ins utopische gewachsen sind - viel zu hoch für die Armen. Darunter leidet vor allem auch die unglaublich vielseitige kulturelle und musikalische Szene der Südstaaten Staat in der seit Jahrhunderten Ureinwohner, Schwarze und Weiße friedlich zusammen leben und zusammen musizieren.
Einige Projekte haben sich nicht nur dem Wiederaufbau gewidmet, sondern auch speziell dem Erhalt der kulturellen Vielfalt.
Diese Projekte brauchen auch jetzt noch Unterstützung.
Vor allem aber, ist es wichtig nicht zu vergessen!
Nicht der Sturm hat leben gekostet, sondern die mangelnde Hilfe!
Das "der Sturm" irgendwann kommt, war jedem in New Orleans bewusst. Das die Hilfe danach mehr als 5 Tage benötigte, bis sie die Menschen auf den Dächern und in den Notunterkünften erreichte, das hätte niemand für möglich gehalten.
Hier sind einige Projekte:
Aufbau des "Musician Village" durch Habitat for Humanity: http://www.habitat-nola.org/
Rebuild New Orleans: http://www.rtno.org/
Einige Eindrücke über den Sturm: http://videos.nola.com/2008/08/remember_8292005.html
Nur am Rande sei bemerkt, das die Katastrophe derzeit in Pakistan sich ungleich extremer darstellt und MILLIONEN von Menschen um ihr Leben kämpfen!
http://www.tagesschau.de/spendenkonten/spendenpakistan100.html

